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In the following sections you will find some commented literature on the subject "Knowledge Management in the Area of Distributed Project Work" for further reading. You will find more literature in my dissertation thesis. The literature base provided below covers some central aspects of the thesis which might of more general interest. Unfortunately content can be provided in German only.

Project Management

[Burghardt 1997]

Burghardt, M.: Projektmanagement – Leitfaden für die Planung, Steuerung und Überwachung von Entwicklungsprojekten, 4. Auflage, Publicis MCD Verlag, Erlangen, München, 1997

Umfassendes und verbreitetes deutschsprachiges Standardwerk zum Projektmanagement. Übersichtliche, projektphasenorientierte Gliederung. Als Anlage finden sich für den Praktiker nützliche Merkblätter im Sinne von Checklisten für einzelne Projektmanagementaktivitäten.

[Cleland 1994]

Cleland, D. I.: Project Management – Strategic Design and Implementation, 2. Auflage, McGraw-Hill, Inc., New York usw., 1994

US-amerikanisches Standardwerk zum Projektmanagement. Zusammenfassungen, Diskussionsleitfragen und Checklisten zum Ende eines jeden Kapitels lassen es besonders für Lehrveranstaltungen geeignet erscheinen.

[Duncan 1996]

Duncan, W. R.: A Guide to the Project Management Body of Knowledge, Project Management Institute, Upper Darby, PA, 1996

Versuch des Project Management Institutes, eine allgemein akzeptierte Kategorisierung des Projektmanagement(methoden)wissens einzuführen. Einteilung des Projektmanagements in zwölf Wissensgebiete, die jeweils durch Prozesse weiter detailliert werden.

[Gassmann 1997]

Gassmann, O.: Management transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Dissertation der Universität St. Gallen, St. Gallen, 1997

Die Ausführungen stellen einen Erklärungsansatz für die zunehmende Internationalisierung von F&E-Projekten dar und liefern Gestaltungskonzepte für das Management solcher Projekte anhand der drei Gestaltungsfelder Prozess, Technologie und Mensch. Die auf einer Untersuchung von 24 multinationalen Unternehmen basierenden Ausführungen werden durch drei Fallstudien und zahlreiche Fallbeispiele illustriert.

[Haberfellner et al. 1999]

Haberfellner, R.; Nagel, P.; Becker, M.; Büchel, A.; von Massow, H.: Systems Engineering – Methoden und Praxis, 10. Auflage, Verlag Industrielle Organisation, Zürich, 1999

Standardwerk zum Systems Engineering, bei dem im dritten Teil auf Projekte und Projektmanagement aus Sicht der Systemtheorie eingegangen wird. Dabei werden auch psychologische Aspekte der Projektarbeit reflektiert. Im Anhang findet sich ein umfangreiches Glossar, das auch Tools und Techniken des Projektmanagements beinhaltet.

[Patzak/Rattay 1998]

Patzak, G.; Rattay, G.: Projekt-Management, 3. Auflage, Linde Verlag AG, Wien, 1998

Umfassendes Standardwerk zum Projektmanagement als ganzheitliches systemorientiertes Managementkonzept. Das Werk zeichnet sich durch seine gute Lesbarkeit aus. Im Anhang stehen eine Reihe von Fallbeispielen mit Formulardesigns für die Unterstützung verschiedenster Projektarten bereit.

Knowledge Management

[Lullies et al. 1993]

Lullies, V.; Bollinger, H.; Weltz, F.: Wissenslogistik – Über den betrieblichen Umgang mit Wissen bei Entwicklungsvorhaben, Campus Verlag GmbH, Frankfurt/Main, New York, 1993

Erforschung von Aspekten und Problemen des unternehmensinternen Wissenstransfers am Beispiel von Produktentwicklungsprojekten aus politisch-/organisatorischer Perspektive. Die Ausführungen basieren auf einer Untersuchung von 24 Entwicklungsprojekten in siebzehn Unternehmen. Die Autoren identifizieren strukturelle, prozedurale und politische Barrieren des Wissenstransfers. Weiterhin schlagen sie Gestaltungsempfehlungen zur Verbesserung der Entwicklungsleistung von Unternehmen durch Optimierung der Dimensionen Zeit, Raum und Organisation vor.

[Nonaka/Takeuchi 1995]

Nonaka, I.; Takeuchi, H.: The Knowledge-Creating Company – How Japanese Companies Create the Dynamics of Innovation, Oxford University Press, New York, Oxford, 1995

Vielzitiertes Standardwerk zum Wissensmanagement. Die Autoren entwickeln eine Theorie der organisationalen Wissensgenerierung und versuchen den Innovationserfolg japanischer Unternehmen zu erklären. Vorstellung eines wissensorientierten Managementmodells, das Elemente japanischer und westlicher Managementpraktiken zusammenführt. Die Ausführungen werden anhand einer Reihe von Fallbeispielen überwiegend japanischer Unternehmen illustriert.

[North 1999]

North, K.: Wissensorientierte Unternehmensführung – Wertschöpfung durch Wissen, 2. Auflage, Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1999

Schwerpunkt des Werkes liegt auf der Darstellung der relevanten Aspekte einer wissensorientierten Unternehmensführung. Ferner werden Implementierungsansätze für das Wissensmanagement aufgezeigt. Die Ausführungen sind mit Praxisbeispielen unterlegt.

[Polanyi 1997]

Polanyi, M.: The Tacit Dimension, in: Prusak, L. (Hrsg.): Knowledge in Organizations, Butterworth-Heinemann, Boston usw., 1997, S. 135-146

Nachdruck des 1966 erschienenen Aufsatzes über das Phänomen des impliziten Wissens aus philosophischer Perspektive.

[Probst et al. 1999]

Probst, G.; Raub, S.; Romhardt, K.: Wissen Managen – Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen, 3. Auflage, Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1999

Deutschsprachiges Standardwerk zum Wissensmanagement. Die Autoren beschreiben anhand zahlreicher Beispiele aus der Unternehmenspraxis eine in acht Bausteine gegliederte pragmatische Herangehensweise an die "Herausforderung Wissensmanagement".

[Ryle 1949]

Ryle, G.: The Concept of Mind, Hutchinson, London usw., 1949

Philosophische Überlegungen über die Theorie von Geist und Seele. Im Kontext des Wissensmanagements sind dabei insbesondere die Ausführungen zur Einteilung von Wissen in Tatsachen- und Faktenwissen von hoher Relevanz und Akzeptanz.

[Schüppel 1996]

Schüppel, J.: Wissensmanagement – Organisatorisches Lernen im Spannungsfeld von Wissens- und Lernbarrieren, Dissertation der Universität St. Gallen, St. Gallen, 1996

Erarbeitung eines integrierten Modells organisationalen Lernens. Identifikation und Systematisierung politisch-kultureller sowie struktureller Wissens- und Lernbarrieren. Entwicklung von Gestaltungsmassnahmen zum Wissensmanagement anhand von vier Dimensionspaaren des Wissensmanagements.

[Willke 1998b]

Willke, H.: Systemisches Wissensmanagement, Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 1998

Die Ausführungen des Soziologen über das Wissensmanagement als systemische Herausforderung an die Unternehmen und die Transformation der heutigen Gesellschaft zu einer Wissensgesellschaft werden anhand von acht Fallstudien aus der Unternehmenspraxis illustriert.

Organizational Learning

[Argyris 1992]

Argyris, C.: On Organizational Learning, Blackwell Publishers, Cambridge, Oxford, 1992

Aufsatzsammlung von Chris Argyris, die auf der Prämisse beruht, dass organisationales Lernen eine wünschenswerte Kompetenz eines Unternehmens darstellt. Der Autor diskutiert Barrieren organisationalen Lernens sowie Möglichkeiten Human Resourceorientierter Intervention zur Reduzierung solcher Barrieren.

[Argyris/Schön 1978]

Argyris, C.; Schön, D. A.: Organizational Learning: A Theory of Action Perspective, Addison-Wesley Publishing Company, Reading usw., 1978

Grundlagenwerk zum organisationalen Lernen. Die Autoren stellen das auf sie zurückgehende Konzept der Handlungstheorien sowie die Konzepte des Anpassungs- und Veränderungslernens vor. Im Weiteren werden darauf aufbauende Möglichkeiten zur Intervention diskutiert.

[Oberschulte 1994]

Oberschulte, H.: Organisatorische Intelligenz – Ein integrativer Ansatz des organisatorischen Lernens, Karl Hampp Verlag, München, 1994

Abbildung der Phänomene des organisationalen Lernens über einen systemtheoretischen Ansatz. Herausarbeitung einer Grundkonzeption für ein System organisatorischer Intelligenz und Analyse der zugehörigen Lernprozesse.

[Probst/Büchel 1998]

Probst, G. J. B.; Büchel, B. S. T.: Organisationales Lernen – Wettbewerbsvorteil der Zukunft, 2., aktualisierte Auflage, Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1998

Erörterung relevanter Grundlagen zur Thematik des organisationalen Lernens: Formen, Träger und Lernhindernisse. Zur Förderung organisationalen Lernens werden Instrumente, Werkzeuge und Methoden vorgestellt. Die Ausführungen werden durch Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis illustriert.

[Senge 1990]

Senge, P. M.: The Fifth Discipline: The Art and Practice of the Learning Organization, Doubleday Currency, New York usw., 1990

Theorie des organisationalen Lernens im Kontext des Systemdenkens, der so genannten "fünften Disziplin". Diese bildet nach den Ausführungen des Autors neben den vier Kerndisziplinen "Personal Mastery", mentalen Modellen, einer gemeinsamen Vision und Teamlernen einen Eckpfeiler der lernenden Organisation.

[Wiegand 1996]

Wiegand, M.: Prozesse Organisationalen Lernens, Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1996

Umfassende theoretische Auseinandersetzung mit den verschiedensten verhaltenswissenschaftlichen und organisationstheoretischen Konzepten des organisationalen Lernens.

New Media

[Schmid 1997b]

Schmid, B. F.: The Concept of Media, in: Proceedings of the Fourth Research Symposium on Electronic Markets: Negotiation and Settlement in Electronic Markets, Euridis Conference, 22.-23. September 1997, Maastricht, 1997

Vorstellung eines durch Rollen, Protokolle, Agenten und Kanäle konstituierten Medienmodells. Medien lassen sich dabei als Räume für Multiagentensysteme modellieren.

[Stefik 1988]

Stefik, M. J.: The Next Knowledge Medium, in: The Ecology of Computation, Elsevier Science Publishers B. V., North Holland – Amsterdam usw., 1988, S. 315-342 Ausgehend von Prozessen des Wandels von Kulturen der letzten Jahrtausende, die Analogien und Metaphern für das Vorhersagen der Zukunft liefern, wird die Vision eines interaktiven Wissensmediums beschrieben.

Communities of Practice

[Brown/Duguid 1991]

Brown, J. S.; Duguid, P.: Organizational Learning and Communities-of-Practice: Toward a Unified View of Working, Learning, and Innovation, in: Organization Science, Volume 2, Number 1, February 1991, The Institute of Management Sciences, Providence, RI, 1991, S. 40-57

Unter Einnahme der Perspektive, dass Lernen die Brücke zwischen Arbeit und Innovation bildet, beschreiben die Autoren Charakteristika und Rolle von Communities of Practice für die Organisationen als Kollektiv von Gemeinschaften.

[Wenger/Snyder 2000]

Wenger, E. C.; Snyder, W. M.: Communities of Practice: The Organizational Frontier, in: Harvard Business Review, Januar-Februar 2000, Number 1, Boston, 2000, S. 139-145

Communities of Practice werden als neue Organisationsform für wissensorientierte Unternehmen propagiert. Das Konzept der Communities of Practice wird vorgestellt und anhand von Beispielen illustriert.

Role of the Chief Knowledge Officer

[Earl/Scott 1999]

Earl, M. J.; Scott, I. A.: What is a Chief Knowledge Officer?, in: Sloan Management Review, Winter 1999, Volume 40, Number 2, Sloan Management Review Association, Cambridge, 1999, S. 29-38

Analyse des Aufgabenfeldes eines Chief Knowledge Officers basierend auf den Ergebnissen einer empirischen Studie, bei der 20 Chief Knowledge Officers in Nordamerika und Europa über ihre Aufgaben befragt wurden.

Trust

[Ishaya/Macaulay 1999]

Ishaya, T.; Macaulay, L.: The Role of Trust in Virtual Teams, in: Sieber, P.; Griese, J. (Hrsg.): Organizational Virtualness and Electronic Commerce, Proceedings of the 2nd International VoNet Workshop, Zurich, September 23-24, 1999, Simowa Verlag, Bern, 1999, S. 140-157

Diskussion von Aspekten des Vertrauens im Kontext virtueller Teams. Dazu wird ein Modell zur Bildung und Erhaltung von Vertrauen in virtuellen Teams herausgearbeitet. Anhand von fünf Dimensionen des Vertrauens werden Bausteine "virtuellen Vertrauens" im Sinne von individuellen Wertehaltungen identifiziert.

[Lewicki/Bunker 1996]

Lewicki, R. J.; Bunker, B. B.: Developing and Maintaining Trust in Work Relationships, in: Kramer, R. M.; Tyler, T. R. (Hrsg.): Trust in Organizations: Frontiers of Theory and Research, Sage Publications, Inc., Thousand Oaks, 1996, S. 114-139

Diskussion von drei Arten des Vertrauens für Geschäftsbeziehungen. Vorstellung eines Modells, das diese drei Arten aufeinander aufbauend in Beziehung setzt.

[Meyerson et al. 1996]

Meyerson, D.; Weick, K. E.; Kramer, R. M.: Swift Trust and Temporary Groups, in: Kramer, R. M.; Tyler, T. R. (Hrsg.): Trust in Organizations: Frontiers of Theory and Research, Sage Publications, Inc., Thousand Oaks, 1996, S. 166-195

Konzept des "swift trust" als kognitiv- und handlungsorientierte Form des Vertrauens insbesondere für kurzfristige Systembeziehungen.

Virtual Corporations

[Arnold/Härtling 1995]

Arnold, O.; Härtling, M.: Virtuelle Unternehmen: Begriffsbildung und Diskussion, Arbeitspapier der Reihe "Informations- und Kommunikationssysteme als Gestaltungselement virtueller Unternehmen", Nr. 3/1995, Bern usw., 1995

Ausführliche begriffliche Auseinandersetzung mit dem Virtualitätsbegriff. Erarbeitung eines virtuellen Unternehmensbegriffs basierend auf einer Analyse bestehender Interpretationen.

[Davidow/Malone 1992]

Davidow, W. H.; Malone, M. S.: The Virtual Corporation – Structuring and Revitalizing the Corporation for the 21st Century, HarperCollins Publishers, New York, 1992

Standardwerk im Bereich der "Virtualität". Die Autoren setzen sich in ihren Ausführungen in visionärer Art und Weise mit virtuellen Unternehmen und Produkten auseinander.

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